Ein Diakonisches Jahr in Schweden
Erste Eindrücke von Simone LinkHej Hej, kaum zu glauben, nun sind es nur noch wenige Tage, die ich hier in Deutschland bin. Denn am 17. August geht es für mich ab nach Schweden.
Dort werde ich mein 10-monatiges, Diakonisches Jahr im Ausland verbringen.
Ich werde in der schönen Stadt Alingsås in der Nähe von Göteborg wohnen.
Im Mai diesen Jahres wurde ich vorab von meiner Einsatzstelle zu einem Kurzbesuch eingeladen, um mir meine zukünftige Stelle schon einmal anschauen zu können. Jeder, der mich seitdem darauf angesprochen hat, wird wohl wissen, wie begeistert ich davon bin und wie sehr ich mich auf die 10 Monate, die vor mir liegen freue. Meine Arbeitsstelle wird bei der Alingsås Kyrkan (Kirche der Stadt) sein und dort werde ich vor allem in Tätigkeitsfeldern der Kinder- und Jugendarbeit tätig sein. Dazu gehören Jungscharen, Kleinkindergruppen oder Konfirmanden-Gruppen. Außerdem werde ich ab und zu auch bei meiner Mentorin im Büro mit anpacken, wenn ich gebraucht werde. Ich bin sehr auf die Unterschiede zwischen meiner deutschen und der schwedischen Kirchengemeinde gespannt. Ein großer Unterschied ist, dass die Schwedische Kirche bis 2000 Staatskirche war. Dies merkt man beispielsweise an der Ausstattung der Gemeindehäuser / Kirchen und ebenso am „Personal“. In Schweden ist die Form des Ehrenamtes sehr selten. So sind beinahe alle, die in der Jugendarbeit tätig sind, fest angestellt und haben eine pädagogische Ausbildung.
Alles in allem freue ich mich sehr auf die Zeit in Schweden, darauf, die Sprache richtig zu lernen, und hoffe auf einen schneereichen Winter.
