Kirchengemeinderäte stellen sich vor

Dr. Frank Baumann


Im schwäbischen Sinne werde ich im Jahr 2009 „g´scheit“ – ich bin gespannt. Der erste Anstoß in Glaubensdingen „g´scheit“ zu werden, war für mich die Konfirmation bzw. der vorbereitende Unterricht in mei-nen Geburtsort Ludwigsburg. Sie waren Gelegenheit, Jesus Christus kennen zu lernen und sich zu ihm zu bekennen. Ein Wegbegleiter seit dieser Zeit ist ein Vers aus dem zweiten Timotheusbrief: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“
Das Chemiestudium und die ersten Berufsjahre ließen meine Frau Ingrid und mich ein wenig in der Welt herumkommen. Da gab es Gelegenheit, die unter-schiedlichsten Gemeinden und Formen von Frömmigkeit zu erleben, wie zum Beispiel die Baptistenkirche meiner Gastfamilie während des Auslandsstudiums in den USA, die evangelikale Brüdergemeinde als Schulträger in Norddeutschland oder die evangelisch-lutherische Gemeinde im Unterfränkischen. Bei allen Unterschieden waren diese Gemeinden immer Heimat im gemeinsamen Glauben.
Im Jahr 2004 sind wir hier im Heimatort meiner Frau mit unseren inzwischen drei Kindern sesshaft geworden. Seit dieser Zeit arbeite ich bei einem Stuttgarter Technologieunternehmen und befasse mich mit Fragestellungen aus dem Bereich neuer Energiespeicher und -wandler für Fahrzeuge und Hausener-giesysteme.
Glaube ist für mich keine überholte Tradition. Wir bedurften und bedürfen ihn zu allen Zeiten in höchst lebendiger und zeitgemäßer Form, um den Weg in die Zukunft zu meistern – jeder für sich und als Gemeinde.
Die Arbeit in unserer Kirchengemeinde ist mir deshalb wichtig: sei es im 10:30-Gottesdienstteam oder in unserem Kirchengemeinderat.

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