Gemeindebrief März bis Mai 2006
Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist. Bibel
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Liebe Gemeindeglieder,
eine Zeitung porträtierte den Komiker Markus Profitlich. Der kahlköpfige Spaßmacher ist in einem katholischen Dorf aufgewachsen. Mit Glaube und Kirche konnte er nicht viel anfangen. Durch seine Frau Ingrid sei er zum Glauben gekommen, erzählt er. Sonntags besuchen sie den Gottesdienst einer Freien Evangelischen Gemeinde, mittwochs die Bibelgesprächsgruppe. "Ich finde im Glauben Antworten auf alles, auf mein komplettes Leben", sagt der Comedian leise.
Auskünfte über persönliche Überzeugungen interessieren jeden Mediennutzer. Deshalb spielen Interviews mit entsprechenden Fragen eine große Rolle im Journalismus. Würden wir uns selbst gerne solchen Fragen stellen? Wohl kaum. Wir weichen aus. Wir sprechen lieber übers Wetter oder über die Bundeskanzlerin. Doch Jesus stellt die persönliche Frage nach dem Glauben. "Ich bin die Auferstehung und das Leben", hält er seiner Bekannten Marta vor, "glaubst du das"? Marta antwortet: "Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist." Die Antwort, die Jesus als richtig bestätigt. Sie setzt Denkvermögen voraus. Der Chef der Welt ist aus der Chefetage herabgestiegen und hat sich den Anzug des Feuerwehrmanns übergestreift, um zu retten, was zu retten ist. Jesus demonstriert an seinem Freund Lazarus, der schon tot im Felsengrab liegt, seine Einsatzstärke. Er ruft ihn ins Leben zurück. Erst jetzt begreift Marta, die Frau mit der richtigen Antwort, wie persönlich, wie stark, wie erlösend Christus nach dem Menschen greift.
Haben Sie das für sich ergriffen? Wurden Sie jemals persönlich nach Ihrem Glauben gefragt? Bei den Abenden der ProChrist-Woche in der Gemeindehalle Murr (19. bis 26. März, 19.30 Uhr) ermutigen wir Sie, sich der Glaubensfrage zu stellen. Und vom Zweifeln zum Staunen zu finden. Herzliche Einladung!
Es grüßt Sie

