Pro Christ 2009 - Erfahrungen
Die ProChrist Woche vom 29. März bis zum 5. April stand unter dem Titel "Zweifeln und Staunen".Im Anschluss an ProChrist wurden einige Gäste befragt und dies sind die Antworten auf die von Ulrich Stökle gestellten Fragen.
Mit welchen Erwartungen hast Du diese Veranstaltung besucht?
- Ich hatte Interesse, zu erfahren, wie die Veranstaltung gemacht ist und erhoffte mir neue Impulse und Motivation im Glauben.
- Gemischte Erwartungen, ich bin eigentlich kein Freund von Evangelisationen.
- Kann ich nicht genau sagen, eigentlich keine genauen, wollte mal sehen, ob mich die Vorträge ins Staunen bringen.
- Das Motto Zweifeln und Staunen hat uns sehr angesprochen und neugierig gemacht. Wir haben uns Antworten auf viele Fragen erhofft, die wir im Zusammenhang mit Glauben, Gott, aber auch für unseren Alltag haben.
Er: Ich hatte die Erwartung, dass es eine Auseinandersetzung mit vermeintlich unerklärlichen Dingen im christlichen Glauben und in den Erzählungen der Bibel gibt.
Sie: Für mich kam die Veranstaltung gerade richtig, da ich auf der Suche nach meinem persönlichen Weg in den Glauben bin, d.h. die Zweifel haben noch stark überwogen. Ich habe mir daher positive Impulse, Denkanstösse und quasi eine Hilfe zum Einstieg in den Glauben gewünscht.
Haben sich diese Erwartungen für Dich erfüllt?
- Ich war nur ein Mal dabei. So richtig viel brachte mir persönlich die Veranstaltung nicht.
- Habe meine Meinung über Pro Christ unwesentlich ins Positive geändert, das Ganze hat für mich nach wie vor einen leichten „Sektentouch.“
- Voll und ganz, war absolut begeistert.
- Sehr positiv für uns waren die vielen Denkanstösse und Anregungen zum Nachdenken, die wir in den Veranstaltungen bekommen haben. Dadurch, dass verschiedene – auch schwierige Themen – sehr ausführlich und von verschiedenen Seiten erklärt wurden und Herr Parzany auch den Bezug zum Alltag immer wieder hergestellt hat, haben wir jede Menge Denkanstösse bekommen, die uns geholfen haben, Fragen für uns selber zu beantworten. Das Motto suggerierte ein wenig, dass man zweifelnd in die Veranstaltung reingeht und staunend wieder rauskommt. Dieser sofortige augenblickliche Effekt hat sich bei uns zwar nicht eingestellt; wir erleben dafür einen Langzeiteffekt.
Gibt es für Dich einen „Vorher–Nachher–Effekt“? Haben diese ProChrist–Veranstaltungen Deine Sichtweise verändert? Und wenn ja, in welcher Hinsicht?
- Nein.
- Nein, nicht wirklich. Ich persönlich bin ein Mensch, der zum Leben des Glaubens keine öffentlichen Verkündigungen in dieser Form braucht.
- Ja, weil ich seit dem wieder angefangen habe die Bibel zu lesen und
mich mit Gott und Jesus auseinanderzusetzen. Nehme auch am ProChrist
Seminar teil. Dass man mit seinem Glauben nicht alleine ist und dass es immer aktuell ist, an Gott und seine Worte zu glauben und nach ihnen zu leben. - Für uns ist immer noch der eben schon erwähnte Langzeiteffekt geblieben: Wir denken und reden deutlich häufiger und intensiver über Glaubensfragen, beschäftigen uns einfach mehr damit.
Er: Die Aufforderung von Herrn Parzany, dranzubleiben und den Weg weiter zu gehen, wird von mir gerade ganz praktisch umgesetzt: Ich besuche die weiterführende Veranstaltung – den ProChrist-Glaubenskurs – und habe inzwischen viele Antworten für mich gefunden und so manchen Zweifel begraben.
