Kirchengemeinderäte stellen sich vor

von Martin Link
Nomen est omen -
(vom Komödiendichter Plautus)
Plautus hat wohl recht mit seinem Ausspruch, wenn er Name und zugleich auch die Vorbedeutung hier nennt. Der Name ist schon oft bezeichnend oder weist auf etwas ganz Bestimmtes hin. Der Name „Link“ steht für eine alteingesessene Sippschaft in Mundelsheim, zu der ich gehöre. Als echter Mundelsheimer weiß man, was verwurzelt heißt. Zugleich bedeutet das Wort „link“ im Englischen „(Ketten-) Glied“ oder auch „verketten“, „verbinden“ oder auch „in Verbindung bringen“.
Wer im Internet unterwegs ist, der stößt oft auf die so genannten „links“.
In Kinderkirche, Jungschar und Jungenschaft wurden mir diese „links“ (Verbindungen) zu Jesus Christus nahe gebracht und vertraut gemacht. Der Wunsch war daraufhin dies zu leben, wobei Mitarbeiter Vorbild und zugleich Wegbegleiter waren. Nach Abitur und
Zivildienst habe ich den Beruf des Weingärtners erlernt. Nach einigen Jahren in verschiedenen Weingütern als Kellermeister oder Außenbetriebsleiter arbeite ich seit 2004 gemeinsam mit meiner Frau Gitta in unserem Weinbaubetrieb. Wir haben drei Kinder. Das Wort Jesu aus Johannes 15,5: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.
Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun“, begleitet uns täglich bei unserer Arbeit. Wie lebenswichtig die „links“, die Verbindung zwischen Weinstock und Rebe (Rute) ist, sehen wir in den Weinbergen und das weiß jeder Wengerter. Das Angebot Jesu, sich mit uns Menschen zu verbinden,
lässt mich nimmer los. Dieses Angebot soll in unsere Welt hineinge-tragen werden. Das Lied 406: „Bei dir, Jesu will ich bleiben,…“ im Evangelischen Gesangbuch drückt dies ganz eindrücklich aus. Mit dieser Verbindung fühle ich mich im Alltag geborgen und getragen. Deshalb arbeite ich gerne in den Aufgabenfeldern unserer Kirchengemeinde in
Mundelsheim und hoffe auf ganz viele „links“ in unserer Gemeinde.
